Kirchenacker

 

Meine gärtnerischen Fähigkeiten waren bisher unterentwickelt. Da ich aber ein ganzheitliches Leben probagiere und leben möchte, meine Gesundheit auch aus ernährungssichtlicher Sicht  sehr wichtig nehme, habe ich heuer das Glück aber auch die für mich schwierige Aufgabe übernommen biologisches Gemüse selbst zu ziehen und die Mühen des Lebens eines Landwirtes selbst zu erfahren.

Schon vor einigen Jahren hatte ich die in letzter Zeit häufig zu sehende Möglichkeit ein  Feld zu mieten und selbst zu pflegen erkannt. Anfang Jänner 2015 surfte ich im Internet und überlegte, ob und wann ich ein Feld mit welchen Kosten mieten könnte.

 

Ich fand den Kirchenacker in 1100 Unterlaa und kurz darauf einen Informationsabend am Prantlhof. Das mußte ich sehen und ich machte mich auf den Weg, Viele Menschen, vor allem junge Leute mit Kindern sah ich bei diesem Informationsabend, es werden unterschiedliche Größen der Felder angeboten und ich entschied mich für das kleinst mögliche Feld.

Im Mai 2015 war es soweit und viele weitere „Selbsternter“ besichtigten das eigene Stück Land, das wir nun betreuen durten und sollten.

Anfangs voll Elan und mit großer Begeisterung setzte ich Jungpflanzen und versuchte mich mit den Pflanzen vertraut zu machen, nach dem Motto „Was wächst den hier?“ Immer wieder versuchte ich zu erkennen, ob eine Pflanze nun hier her gehörte oder ob es sich um ein „Beikraut“ handelte. Ähnliche Pflanzen z.B. gelbe und rote Karotten und die wild wuchende wilde Kamillie trieb mir Fragezeichen ins Gesicht und da manche Leute von der Nachbarschaft zwar bereits erfahrende Gärtner waren, aber auch nicht immer zu der Zeit anwesend waren wie ich, ließ viele Fragen offen.

Nach kurzer Zeit begeisterte mich die Pflanzenwelt zwar immer noch sehr, doch fragte mich mein Rücken, ob ich noch „alle Tassen im Schrank“ habe. Ich hörte das ganz deutlich!

So machte ich mich auf die Suche nach einer guten „Massagetherapie“ und fand auch bald darauf zu Michael Holler. Shiatsu und Dorn-Breuss Methoden, machten den Rückenbeschwerden langsam Erleichterung. Eine Ausbildung in Dorn-Breuss verschaffte mir auch Einblicke, wie ich diese Methode auch selbst anwenden kann und ich traf bei dem Seminar auch andere tolle Menschen wie Andrea Peya und so konnten meine Rückenschmerzen sich langsam zurückziehen. Meine Beschäftigung mit Yogaübungen brachte interessante und hilfreiche Ansätze und so bin ich zuversichtlich, im kommenden Jahr mit Elan und gestärkt durch Biogemüse und mit vielen gesundheitlichem Rüstzeug versehen, ins Jahr 2016 zu starten.